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Freundschaft als Paarbeziehung

kritisiert, beurteilt oder schlechtgemacht haben.

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Wie oft ist es schon passiert, dass Leute von außerhalb meiner Beziehungen und Freundschaften kritisiert, beurteilt oder schlechtgemacht haben. Aber wer entscheidet, was genau Freundschaft ist? Gibt es Kriterien, die erfüllt werden müssen, um die Beziehung zwischen zwei Menschen als Freundschaft bezeichnen zu können?

Gemeinsame Interessen? Wie oft man einander sieht? Entfernung? Alter? Geschlecht? Hautfarbe oder Religion?

Zu all diesen Fragen existieren unzählige Meinungen, Ansichten und Vorurteile.

Ich denke, jeder Mensch legt seine eigenen Kriterien fest, was er von einem Freund erwartet, worüber er hinwegsehen kann und was ihm guttut. Sind diese Kriterien alle erfüllt, entscheidet er, ob er die andere Person in seinem Leben haben möchte oder nicht. Und alle diese Kriterien sind völlig legitim.

Vertritt jemand die Meinung, dass es nur eine Freundschaft ist, wenn man sich auch regelmäßig sieht, ist dies völlig in Ordnung. Kann man sich nur mit anderen Menschen anfreunden, die dieselben oder ähnliche Dinge mögen? Auch okay.

Das Leben und vor allem Beziehungen sind nicht schwarz oder weiß. Es gibt wundervolle Grautöne dazwischen. Vielleicht die Nachbarin, die zwanzig Jahre älter ist und ihren Freund mit ihrer Lebenserfahrung bereichert und die andersherum von dem „jüngeren Leichtsinn“ des Partners profitiert.

Ist es nur eine Freundschaft, wenn man sich regelmäßig trifft? Kann man überhaupt mit jemandem befreundet sein, der zehn Jahre jünger oder älter ist als man selbst? Muss man sich regelmäßig bei dem anderen melden oder an Geburtstagen etc. auftauchen, damit man es als Freundschaft bezeichnen kann? Freundschaft unter Arbeitskollegen: Kann das überhaupt funktionieren? Und was ist, wenn man sich voneinander entfremdet? Kann man sich dann wieder anfreunden?

Noch im Mittelalter wurde die Liebe zwischen Verlobten und Eheleuten als Freundschaft bezeichnet. Damals wollte man die Leidenschaft überhaupt nicht in der Ehe haben, weil man wusste, dass Leidenschaft unberechenbar ist und es keine Gewähr für ihre Dauer gibt. Ehebeziehungen sollten daher auf stetiger, wohlwollender Zuneigung beruhen, man sollte „gut“ zueinander sein, das genügte. Heute spricht kaum noch jemand von der freundschaftlichen Liebe zwischen Partnern, dabei spielt diese Liebesform nach wie vor eine große Rolle.

Was soll man sich unter freundschaftlicher Liebe zwischen Mann und Frau vorstellen? Wenn Partner einander in ihrer Entwicklung unterstützen, in ihren Eigenarten, wenn sie Interessen miteinander teilen und wenn sie einander gern Gutes tun, dann sind sie in freundschaftlicher Liebe verbunden. Der Freund sagt: „Ich mag deine Eigenarten, ich unternehme gern etwas mit dir und ich unterstütze dich in deiner persönlichen Entfaltung.“ Therapeuten haben diese Dimension der Liebe aufgegriffen, indem sie betonen, es sei wichtig, den Partner in seinem persönlichen Wachstum zu unterstützen. Die Zeiten der freundschaftlichen Liebe sind also keineswegs vorbei, im Gegenteil. So drücken unter anderem die Worte „Wenn es dir guttut, kannst du gern allein in den Urlaub fahren“, eine freundschaftliche Liebe aus. Ebenso die Aussage: „Ich liebe es, mit dir durch die Welt zu reisen oder in die Oper zu gehen.“ Oder die Versicherung: „Wenn du Karriere machen willst, unterstütze ich dich darin.“

Der Ausdruck dieser Liebe

Es ist nicht immer einfach, solch einer freundschaftlichen Liebe Ausdruck zu geben, weil die beiden anderen Liebesformen in einer Beziehung – die partnerschaftliche und die leidenschaftliche Liebe -zu solchen Wohltaten nicht in der Lage sind. Die partnerschaftliche Liebe erwartet gleichwertige Leistungen und handelt diese aus. Die leidenschaftliche Liebe ist egoistisch, sie hat die eigenen Bedürfnisse im Fokus.

Wer beispielsweise sagt: „Bei aller Liebe – aber es passt mir nicht, dass du ein eigenes Hobby pflegst“ oder: „Ich möchte, dass du auf deine Karriere verzichtest“, der ist dem Partner an diesem Punkt kein Freund, weil damit weder gute Tat noch Wesensunterstützung verbunden sind. Der Partner wird aufgefordert, etwas von sich wegzugeben, was zur Folge hat, dass er sich nicht gemeint fühlt. Auf Dauer erfüllt allerdings nur eine Beziehung, in der man sich als das Individuum wahrgenommen fühlt, als dass man sich selbst empfindet.

Der Freund sieht, was der andere benötigt, und tritt mit seinen eigenen Interessen ein Stück zurück. Daher wird die freundschaftliche Liebe in jeder Beziehung gebraucht, denn sie ermöglicht dem Partner, seine Eigenarten zu leben und er selbst zu bleiben.

Eine Geschichte

Peter und Ilona grübeln an einem schwierigen Problem. Sie möchte unbedingt ein Semester im Ausland studieren, er ist an seinen Job gebunden und will nicht, dass sie geht, da er sie liebt. Er droht, die Beziehung dennoch zu beenden, weil er glaubt, die lange Zeit der Abwesenheit nicht ertragen zu können. Peter könnte sein Dilemma mit folgenden Fragen klären: „Was würde ich tun, wenn es sich nicht um meine Partnerin, sondern um meine beste Freundin handeln würde?“ „Was müsste ich tun, wenn ich Ilona gehen lasse und die Beziehung dennoch zu bewahren versuche?“ Und: „Was würde es mir ermöglichen, Ilona diese Freude zu machen?“

Auf den Punkt gebracht

  • Die freundschaftliche Liebe wird in einer Beziehung gebraucht, um zwischen emotional-leidenschaftlicher (egoistischer) Liebe und partnerschaftlicher (pflichtbetonter) Liebe zu vermitteln.
  • Wenn Partner einander fördern und einander Gutes tun, fühlen sie sich leichter „als Ich“ gemeint, als das Individuum, das sie sind.
  •  Partner können sich Freundschaftstaten erleichtern, indem sie einander immer wieder Gutes tun, also einander Wünsche erfüllen.

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