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Libido – das Problem mit Intimität und Verlangen

Ist das Thema „sexuelles Verlangen“ ein Problempunkt in Ihrer Partnerschaft?

Libido – das Problem mit Intimität und Verlangen? Sie sind kein Einzelfall – mangelnde Lust, auch Libido genannt, ist ein häufig auftretendes Sexualproblem in vielen Beziehungen, mit dem sich früher oder später die meisten Paare auseinandersetzen müssen. Zu Beginn der Beziehung ist alles wunderbar – starkes Begehren, große Lust auf körperliche Intimität mit dem Partner und ein scheinbar nicht enden wollendes Verlangen.  Kaum jemand denkt in dieser Phase daran, dass sich dies jemals ändern könnte. Umso größer ist dann das Entsetzen, wenn die Lust der Lustlosigkeit weicht.


  • Warum ist es so verbreitet, dass Lust zu Frust wird?
  • Ist dies etwa der unvermeidliche Preis einer langjährigen Beziehung?

Der Libidoverlust in der Partnerschaft – normal und nicht zu ändern?

Viele Paare kennen das Problem: Mit der Zeit lässt die sexuelle Lust nach, die Leidenschaft erlischt, die Routine übernimmt. Ist das normal? Muss man sich damit abfinden? Oder gibt es Möglichkeiten, die Libido wieder zu steigern?

In diesem Blogpost möchte ich einige mögliche Ursachen und Lösungen für den Libidoverlust in der Partnerschaft vorstellen. Dabei geht es nicht darum, ein Patentrezept zu liefern, sondern Anregungen zu geben, wie man mit dem Thema offen und ehrlich umgehen kann.

Was ist Libido überhaupt?

Libido ist ein Begriff aus der Psychoanalyse, der die psychische Energie bezeichnet, die sich auf sexuelle Objekte oder Aktivitäten richtet. Die Libido ist also nicht gleichzusetzen mit dem rein körperlichen Trieb, sondern umfasst auch emotionale und kognitive Aspekte.

Die Libido ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägt und kann im Laufe des Lebens schwanken.

Sie wird von vielen Faktoren beeinflusst, wie:

  • - Hormone
  • - Gesundheit
  • - Stress
  • - Lebensstil
  • - Erziehung
  • - Erfahrungen
  • - Erwartungen
  • - Beziehungsqualität

Die Libido ist also kein fester Wert, sondern ein dynamisches Phänomen, das sich ständig verändert.

Warum nimmt die Libido in der Partnerschaft ab?

Es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage, denn jeder Fall ist individuell. Allerdings lassen sich einige häufige Gründe nennen, warum die Libido in der Partnerschaft abnehmen kann:

  • Gewöhnung: Wenn man schon lange mit demselben Partner zusammen ist, kann es sein, dass man sich aneinander gewöhnt hat und die sexuelle Spannung nachlässt. Das bedeutet nicht, dass man sich nicht mehr liebt, sondern dass man sich zu sicher fühlt und keine Herausforderung mehr sieht.
  • Langeweile: Wenn man immer das Gleiche macht, kann es sein, dass man sich langweilt und keine Lust mehr hat. Das gilt nicht nur für den Sex selbst, sondern auch für das Drumherum. Wenn man immer zur gleichen Zeit, am gleichen Ort und in der gleichen Stellung Sex hat, kann das schnell eintönig werden.
  • Stress: Wenn man viel Stress hat, sei es beruflich oder privat, kann das die Libido negativ beeinflussen. Stress führt zu einer erhöhten Ausschüttung von Cortisol, einem Hormon, das die sexuelle Erregung hemmt. Außerdem kann Stress dazu führen, dass man weniger Zeit und Energie für die Partnerschaft hat.
  • Konflikte: Wenn es in der Partnerschaft häufig zu Streit oder Unstimmigkeiten kommt, kann das die Libido ebenfalls senken. Konflikte führen zu einer Verschlechterung der Beziehungsqualität und zu einer Verringerung der Nähe und des Vertrauens. Das wirkt sich negativ auf die sexuelle Anziehung aus.
  • Körperliche Probleme: Wenn man unter körperlichen Beschwerden leidet, wie Schmerzen, Erkrankungen oder Medikamentennebenwirkungen, kann das die Libido ebenfalls beeinträchtigen. Körperliche Probleme können sowohl die sexuelle Funktion als auch das sexuelle Selbstwertgefühl beeinträchtigen.

Der Libidoverlust in der Partnerschaft – normal und nicht zu ändern?

Glaubt man den Statistiken, ist eine wachsende sexuelle „Langeweile“ in lang bestehenden Partnerschaften sozusagen Normalität – keine Statistik belegt jedoch, dass sich Paare hiermit einfach abfinden müssen!
Im Laufe einer Beziehung stehen sexuelles Begehren und die körperliche Intimität nicht dauerhaft an erster Stelle. 
Alltags- und Berufsstress, Familienzuwachs, Druck durch Erwartungen und Eifersucht, wie auch sich verändernde sexuelle Bedürfnisse, können zu Uneinigkeiten und dann auch zu mangelnder Libido führen.

Hier nun auf Bestätigung zu hoffen, hormonelle, biologische oder alltagsbedingte Faktoren seien für die mangelnde Lust verantwortlich, wäre zu einfach und würde das Problem auch nicht lösen.
Wer jedoch nach Veränderung sucht, lernen möchte, das Verlangen wieder stärker zu spüren und Intimität und Sex auf völlig neuartige Weise verstehen möchte, hat echte Chancen zu einem langfristig anhaltenden Liebesglück.
Bei der vielleicht bislang unbeantworteten Frage, was Sie aktiv gegen Ihre mangelnde Lust unternehmen können, kann Ihnen der folgende spezielle Denkansatz von David Schnarch (USA) und Professor U. Clement aus Deutschland wertvolle Unterstützung liefern.

Vier Schritte zu Lust, Liebe und Glück

Lösen Sie sich zunächst aus Ihrer Befürchtung, Ihre Beziehung sei nicht in Ordnung und einer eventuell bestehenden Verteidigungshaltung – dies führt nicht zum Erfolg.

Ihre bisher gewohnte Sichtweise wird durch die Sexualberatung wahrscheinlich infrage gestellt – lassen Sie sich hiervon nicht irritieren, denn man kann ein Problem niemals mit der Denkweise lösen, durch die es entstanden ist.

Distanzieren Sie sich also von bisherigen Annahmen und öffnen Sie sich für Neues.
Ihr Denken und Fühlen über Ihre eigene Person und auch über den Partner wird sich verändern. 
Und letztlich wird sich Ihre gesamte Sichtweise in neue und „produktive“ lustvolle Bahnen bewegen!

In Schritt 1 geht es um die Klärung und Erklärung.

Aus welchem Grund sexuelle Störungen und mangelndes Verlangen nicht automatisch das Aus, für Ihre Partnerschaft bedeuten.
Dies bewirkt, die Beziehung in einem neuen Licht zu sehen, Ursachen für bestehende Probleme zu erkennen und zu verstehen – und Wege kennenzulernen, wie dieser Problematik im wahrsten Sinne des Wortes zu Leibe gerückt werden kann.
Der Rahmen der folgenden drei Schritte wird nun festgelegt, damit Sie einen Plan vor sich sehen, was für Ihr Glück vonnöten ist.

Schritt 2 zeigt auf, wie Sie als Paar bei der Lösung Ihres sexuellen Problems gemeinsam wachsen können.

Sie lernen die vier Aspekte der Balance kennen („Zur Points of Balance“), die Ihnen in all Ihren Lebensbereichen wertvolle Wegbegleiter werden. 
 Hierbei geht es um die Auseinandersetzung mit folgenden vier Konfliktbereichen:

  •  - unterschiedlich ausgeprägtes sexuelles Verlangen
  •  - Intimitätsprobleme
  •  - Fragen zum Thema Monogamie
  •  - sexuelle Langeweile

Schritt 3 erforscht die sexuelle Lustlosigkeit im Hinblick auf Ihre ganz persönliche und individuelle Geschichte.

Sie erkennen, welchen Einfluss Ihre althergebrachten, aber auch aktuellen Lebenserfahrungen auf Ihre sexuellen Probleme haben und erlernen weiterführend, diese Erkenntnisse für Ihren weiteren Weg zu nutzen. Hierbei geht es auch um Themen des „normalen ehelichen oder partnerschaftlichen Sadismus“, die Wechselhaftigkeit des Begehrens, wie auch materielle und emotionale Sicherheit.
 

Schritt 4 hier geht es „ins Eingemachte“.

Sie erfahren, was Sie gemeinsam in die Wege leiten können, um Begehren, Lust und Intimität neu zu entfachen und ein lustvolles Miteinander zu erreichen. Mittels wirksamer Methoden erlernen Sie, Ihren Sex so zu gestalten, dass Sie völlig Sie selbst sein können. Mit Ihrem gemeinsamen Abenteuer auf diesem neuen Pfad entdecken Sie leidenschaftliche Erotik, Leidenschaft und ein leidenschaftliches Liebesleben, welches Ihre Sinne und vor allem Ihre Seele anspricht – ein aufregender Pfad, der keinerlei Lustlosigkeit beinhaltet! 

Sprint oder Langstrecke?

Alles, was Sie nun benötigen, ist Motivation und Vorstellungskraft – und Geduld.
Halten Sie an der Vorstellung fest, neue und erwünschte Wege zu gehen. 
Motivieren Sie sich, indem Sie sich einen lust- und liebevollen Umgang mit Ihrem Partner vor Augen halten.
Per Knopfdruck lassen sich Veränderungen nicht einschalten – geben Sie also nicht gleich auf, wenn sich bisherige Verhaltensmuster und Ängste nur schrittweise verabschieden.
Für Ihr Liebesglück ist der kurze Sprint nicht die Lösung, nur der Langstreckenlauf wird Sie sicher zur Ziellinie bringen!


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