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Trennung bei schwierigen Beziehungen

Wenn Hoffnungen begraben werden müssen

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„Ich liebe dich ja, aber ich bin noch nicht so weit“. „Ich will mich ja ändern, aber im Moment möchte ich erst mal ...“. „Du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben, auch wenn ich das nicht so zeigen kann …“. Es sind solche und noch viel mehr JAEIN-Formulierungen, die als „Auftankstationen“ eine Illusion am Leben halten, es werde weiter gehen oder so manches könnte besser werden. Und genau diese Hoffnung, auch wenn sie nur ein „Fünkchen“ ist, lässt viele Partner nicht loskommen.

Dieses JA/NEIN (kurz JAEIN) steht beispielhaft für eine ganz verzwickte Tücke bei schwierigen Beziehungen – verbunden immer mit dem Glauben und der Hoffnung auf Besserung oder Weiterentwicklung. Doch diese „diffusen“ Aussagen bzw. Prophezeiungen sind immer auch Ausdruck der tatsächlichen Bindungsangst des einen oder anderen Partners.

JAEIN sagen und JAEIN handeln

Es sind nicht nur die „JAEIN“-Formulierungen, sondern auch „JAEIN“-Handlungen, die eine Hoffnung auf Zweisamkeit am Leben erhalten. Da gibt es auch die „Zwischenhochs“ oder „Inseln der Nähe“, auf denen beide Partner immer wieder Hoffnung tanken. Denn in jedem JAEIN steckt schließlich auch ein JA und hieran krallt man/frau sich fest. Hinzu kommt, dass ein Mensch, der selbst keine Bindungsängste aufweist, sich nicht in die Problematik eines Bindungsängstlichen einfühlen kann, er kann sich bestenfalls ein denken. Somit projiziert er seine Sehnsucht und seine positiven Beziehungsgefühle in den bindungsgestörten Partner. Sprich: Er kann sich einfach nicht vorstellen, dass es so schwierig sein kann zu vertrauen und sich festzulegen. Deswegen unterschätzt er chronisch das Ausmaß des Problems und daher die Stärke des NEINs, das im JA/EIN ebenso steckt wie das JA.

Solange Hoffnung besteht, kann der Partner nicht loslassen. Ist Hoffnung jedoch erst einmal begraben, kommen die meisten auf einmal kurzfristig über die Beziehung hinweg. Diese Erfahrung habe ich in meiner Paarberatung immer wieder gemacht.

Stichwort „Hoffnung“

Hoffnung ist das Stichwort – denn Hoffnung ist der Stoff, aus dem ein Dauerleiden entstehen kann. Das bedeutet aber auch: Wenn die Hoffnung gestorben ist, befreien und erholen sich viele erstaunlich schnell von der Beziehung. Häufig muss erst ein gravierendes Ereignis passieren, das für den Partner derart weit über die Grenze seiner Belastbarkeit hinausgeht, dass er endgültig beschließt: „Jetzt ist Schluss!“ Die Hoffnung schwindet auf einen Schlag und damit auch die Abhängigkeit. Dies ist beinahe vergleichbar mit einer „Sucht“, die erst beendet werden kann, wenn ein gravierendes Ereignis der Gewohnheit ein Ende setzt.

Ausflug in das Thema „Sucht“

Ich denke da gerade an meinen Vater, der mir über 50 Jahre erzählt hat, dass man nie aufhören kann zu rauchen. Dieser Leitsatz begleitete ihn sehr lange, bis zu seinem 65. Lebensjahr. Dann kam er ins Krankenhaus, da eine Vene sich verschloss. Als er aus der Narkose erwachte, sagte der Oberarzt bei seiner ersten Visite zu meinem Vater: „Das ging diesmal noch gut. Ich verrate Ihnen jetzt etwas – entweder Sie hören jetzt auf zu rauchen, oder wir sehen uns in einem Jahr wieder und dann ist klar abzusehen, dass ich Ihnen das Bein abnehmen werde.“ Viele ehemalige Raucher erzählen von einem Ereignis, das sie mit einem Ruck zu dieser wütenden Entscheidung kommen ließ: „Jetzt ist Schluss!“ Und plötzlich war es gar nicht mehr so schwer. Alle zahlreichen, halbherzigen Entwöhnungsversuche, die vorher unternommen wurden, waren hingegen quälend und erfolglos. Erst der klare Entschluss, gefasst in einem Moment der Wut, hat es auf einmal leichtgemacht. Genau diese „Trennungsaggression“ hilft auch, vergleichsweise schnell über eine gescheiterte, JAEIN-Beziehung hinwegzukommen.

Wenn Sie sich in einer schwierigen Beziehung befinden, wenn Sie aus einem gravierenden Ereignis heraus zum Ergebnis kommen wollen und endlich „Schluss machen“ wollen, damit Ihr Leiden aufhört, dann lesen Sie hier weiter … Schlussstrich ziehen


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