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Pornosucht und Internetsuchtverhalten

Nebenwirkungen & Lösungen bei der Abhängigkeit von Pornographie.

In den vergangenen Jahren hat die Sucht nach Pornografie schwunghaft zugenommen und stellt Therapeuten wie Mediziner vor eine gleichsam hohe Herausforderung. Männer jeden Alters erleben plötzlich gravierende Nebenwirkungen des dauerhaften Konsums kostenlos abrufbarer Pornografie im Internet. Wichtig – Es geht hier nicht um eine Krankheit, sondern um ein krankmachendes Verhalten.

Pornosucht und Internetsuchtverhalten sind zwei häufige Formen von Verhaltenssüchten, die viele Menschen betreffen. Sie sind gekennzeichnet durch einen übermäßigen und unkontrollierbaren Konsum von pornografischen Inhalten oder Internetaktivitäten, die zu negativen Folgen für die psychische und körperliche Gesundheit, die sozialen Beziehungen und die Lebensqualität führen können. In diesem Blogpost werden wir einige der häufigsten Nebenwirkungen von Pornosucht und Internetsuchtverhalten sowie mögliche Lösungen bei der Abhängigkeit von Pornografie diskutieren.

Nebenwirkungen von Pornosucht und Internetsuchtverhalten

Pornosucht und Internetsuchtverhalten können verschiedene Aspekte des Lebens eines Menschen beeinträchtigen, wie :

  • - Die sexuelle Funktion: Pornosucht kann zu einer Abstumpfung der sexuellen Reaktion, einer Verringerung der Libido, einer erektilen Dysfunktion, einer verzögerten Ejakulation oder einer Anorgasmie führen. Internetsuchtverhalten kann zu einer Vernachlässigung der realen sexuellen Partner, einer Isolation oder einer Flucht vor intimen Situationen führen.
  • - Die emotionale Gesundheit: Pornosucht und Internetsuchtverhalten können zu einer Reihe von negativen Emotionen führen, wie Scham, Schuld, Angst, Depression, Einsamkeit oder Langeweile. Sie können auch zu einem geringeren Selbstwertgefühl, einer verminderten Selbstkontrolle oder einem Gefühl der Leere führen.
  • - Die kognitive Funktion: Pornosucht und Internetsuchtverhalten können die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis, die Konzentration, die Entscheidungsfindung oder das kritische Denken beeinträchtigen. Sie können auch zu einer Abnahme der Kreativität, der Lernfähigkeit oder der Problemlösungskompetenz führen.
  • - Die sozialen Beziehungen: Pornosucht und Internetsuchtverhalten können die Qualität und Quantität der sozialen Interaktionen eines Menschen verringern. Sie können zu einer Vernachlässigung oder einem Verlust von Freunden, Familie oder romantischen Partnern führen. Sie können auch zu einem Mangel an Vertrauen, Empathie oder Kommunikation führen.
  • - Die berufliche Leistung: Pornosucht und Internetsuchtverhalten können die Produktivität, die Effizienz, die Motivation oder die Zufriedenheit eines Menschen bei der Arbeit beeinträchtigen. Sie können auch zu einem erhöhten Risiko von Fehlern, Konflikten, Stress oder Burnout führen.
  • - Die körperliche Gesundheit: Pornosucht und Internetsuchtverhalten können die körperliche Gesundheit eines Menschen negativ beeinflussen. Sie können zu einer Verringerung der körperlichen Aktivität, einer ungesunden Ernährung, einem gestörten Schlaf oder einer schlechten Hygiene führen. Sie können auch zu chronischen Schmerzen, Kopfschmerzen, Augenproblemen oder anderen Erkrankungen führen.

Lösungen bei der Abhängigkeit von Pornografie

Pornosucht und Internetsuchtverhalten sind ernsthafte Probleme, die professionelle Hilfe erfordern. Es gibt jedoch einige Schritte, die ein Mensch unternehmen kann, um seine Abhängigkeit von Pornografie zu überwinden, wie :

  • - Das Bewusstsein erhöhen: Der erste Schritt ist, sich seiner Sucht bewusst zu werden und anzuerkennen, dass sie ein Problem darstellt. Es ist wichtig, die Auslöser, die Gründe und die Folgen der Sucht zu identifizieren und sich ehrlich mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen.
  • - Das Ziel setzen: Der zweite Schritt ist, sich ein klares und realistisches Ziel zu setzen, um seine Sucht zu reduzieren oder zu beenden. Es ist hilfreich, das Ziel schriftlich festzuhalten und sich an die Vorteile zu erinnern, die eine Veränderung mit sich bringen würde.
  • - Den Plan erstellen: Der dritte Schritt ist, einen konkreten Plan zu erstellen, um sein Ziel zu erreichen. Der Plan sollte spezifische Strategien enthalten, um die Auslöser zu vermeiden oder zu bewältigen, die Alternativen zu finden oder zu schaffen, die Belohnungen zu definieren oder zu erhalten und die Rückschläge zu vermeiden oder zu überwinden.
  • - Die Unterstützung suchen: Der vierte Schritt ist, Unterstützung von anderen zu suchen, die einem helfen können, sein Ziel zu erreichen. Die Unterstützung kann von Freunden, Familie, Partnern, Therapeuten, Selbsthilfegruppen oder Online-Communitys kommen. Es ist wichtig, sich mit Menschen zu umgeben, die einem Verständnis, Ermutigung und Feedback geben können.
  • - Den Fortschritt überwachen: Der fünfte Schritt ist, seinen Fortschritt regelmäßig zu überwachen und zu bewerten. Es ist nützlich, ein Tagebuch zu führen, in dem man seine Erfolge, Herausforderungen und Lektionen festhält. Es ist auch wichtig, sich selbst für jeden Schritt zu loben und sich an seine Stärken und Ressourcen zu erinnern.

Zu den gängigsten Nebenwirkungen gehören:

  • Pornografie-induzierte erektile Dysfunktion (psychogene Impotenz, Erektionsstörungen)
  • Verzögerter oder gänzlich ausbleibender Orgasmus
  • Verlust des Interesses an normalem Geschlechtsverkehr
  • Verlust der penilen Sensibilität (dadurch möglicherweise Probleme mit der Nutzung von Kondomen)
  • Depressionen und Verlust der Lebensfreude
  • diffuse Ängste / Angstgefühle
  • spezifische, zwanghafte Ängste (überwiegend Hinterfragung der eigenen sexuellen Präferenzen und teilweise auch Identität)
  • Testosteronmangel
  • diffuse Störungen des Immunsystems
  • Antriebsverlust
  • Konzentrationsstörungen / Konzentrationsschwierigkeiten
  • Auslaugung des Dopaminspeichers

Insbesondere jüngere Männer verzweifeln an Erektionsstörungen, die sich medizinisch nicht erklären lassen. Im angloamerikanischen Sprachraum entstand so eine Art Bewegung, die durch den (zuweilen temporären, gelegentlich dauerhaften) Verzicht auf Pornografie eine zuweilen vollständige Heilung von den individuell erlebten Symptomen erfährt. Dabei handelt es sich nicht um eine moralisch-ethisch begründete Bewegung, oder gar um eine religiös motivierte Gruppe: Ausschließlich die möglichen, negativen Wirkungen übermäßigen Pornokonsums stehen im Vordergrund. 

Teufelskreis: Highspeed-Pornographie.

Im Mai 2014 hat das JAMA Psychiatry, ein wissenschaftliches Journal für Psychologie und Psychiatrie in den USA, Forschungsergebnisse veröffentlicht, die einen direkten Rückschluss von der Menge an Pornografiekonsum auf die Funktionsfähigkeit der eigenen Sexualität erlaubt. Aber warum eigentlich kann die Nutzung von Pornografie schädlich sein?

Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir bei der Partnersuche unser Augenmerk auf das Unbekannte, das Neue richten. Evolutionsbiologischer Hintergrund scheint dabei zu sein, Inzucht zu verhindern. 

In früheren Zeiten bot die Pornografie nur ein begrenztes Spektrum an wirklich Neuem. Zudem enthielten gerade die alten Film- und Videokassetten nicht nur die bildhafte Darstellung des reinen Geschlechtsverkehrs, sondern obendrein eine gewisse Dramaturgie samt Spannungsaufbau. In den vergangenen Jahren boten die verschiedenen Online-Pornoplattformen (sogenannte "Tube-Sites", da sie nach dem Vorbild von YouTube aufgebaut sind) hier jedoch eine rasant ansteigende Anzahl an Videos, die das Gezeigte in der Regel auf den reinen Geschlechtsakt reduzierten. Zudem stehen – sofort und in aller Regel sogar kostenfrei verfügbar – Tausende und abertausende an weiteren Videos zur Verfügung, die es plötzlich ermöglichten, das Gehirn mit einer wahrhaftigen Sintflut an Neuem zu überschwemmen.

Viele zwanghafte Nutzer von Internet-Pornografie laden fünf oder mehrere Videos gleichzeitig in verschiedenen Browser-Fenstern oder auch Tabs und klicken sich dann in Windeseile durch die verschiedenen Szenen. Das Gehirn erhält somit ständig neue Impulse, die den Anschein erwecken, ständig auf neue Geschlechtspartner zu treffen. Der Dopaminspiegel – mitverantwortlich fürs Belohnungssystem – wird so mehr und mehr ausgelaugt, bis er nicht mehr auf »normale« Reize anspricht. Dies führt häufig zu …

Die Schäden von Pornosucht heilen.

In vielen Fällen lassen sich die Nebenwirkungen übermäßigen Pornokonsums binnen weniger Monate vollständig heilen. In aller Regel wird dies über eine Abstinenz erreicht, die in unterschiedlichen Stufen gestaltet werden kann: 

In der Therapiephase ist Stufe 1 fast immer Grundbedingungen, Stufe 2 und 3 jeweils nach Schwere und Ausprägung der konkreten Symptomatik.

Wie systemische Beratung helfen kann?

Die gute Nachricht: Viele Betroffene des übermäßigen Pornografie-Konsums können die Symptome selbst und ohne fremde Hilfe durch eine (temporäre) Pornoabstinenz heilen. In manchen Fällen hat sich die Sucht jedoch dermaßen stark verankert, dass eine systemische Sexualberatung eine brillante Unterstützung bieten kann. Es ist eine interessante Möglichkeit, schnell und nachhaltig Blockaden zu lösen und ein neues Selbstvertrauen zu stärken und das Verhalten zu ändern.

Fazit

Pornosucht und Internetsuchtverhalten sind zwei Formen von Verhaltenssüchten, die viele negative Nebenwirkungen für das Leben eines Menschen haben können. Um diese Süchte zu überwinden, ist es notwendig, sich professionelle Hilfe zu holen und einige Schritte zu unternehmen, um sein Bewusstsein zu erhöhen, sein Ziel zu setzen, seinen Plan zu erstellen, seine Unterstützung zu suchen und seinen Fortschritt zu überwachen. Mit Engagement, Geduld und Hoffnung ist es möglich, eine gesündere und glücklichere Beziehung zu sich selbst, zu anderen und zum Internet zu entwickeln.


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